Mit einer brandneuen Komödie von Winnie Abel rund um Künstliche Intelligenz feiert die Volksspielgruppe Katsdorf
heuer ihr 80-jähriges Bestehen. Im Mittelpunkt steht eine ungewöhnliche Liebesgeschichte zwischen Mensch und
Maschine – und die gar nicht so einfache Frage: Wie wird man einen humanoiden KI-Roboter eigentlich wieder los?
Die tollpatschige Hühnerhalterin Jenny hat in Liebesdingen wenig Glück – bis sie ihren Traummann als humanoiden KI-Roboter
Alex auf den Hof geliefert bekommt. Doch Familie und Mitarbeiter dürfen niemals erfahren, dass ihr neuer Partner eine
Maschine ist. Was zunächst nach der perfekten Liebe aussieht, sorgt schon bald für jede Menge Chaos: Als Jenny versucht, sich
von ihrem vermeintlichen Traummann zu trennen, nehmen die Missverständnisse zwischen Mensch und Maschine ihren Lauf.
Eine urkomische, völlig verrückte Komödie über Liebe, KI und einen Partner, den man einfach nicht loswird!
80 Jahre Theaterleidenschaft in Katsdorf
Was 1946 mit einem neuen Theatersaal und einer großen Portion Begeisterung begann, ist heute aus dem Katsdorfer
Kulturleben nicht mehr wegzudenken. Mit dem Ausbau des Gemeindehauses entstand 1946 auch ein neuer Theatersaal – und
damit der Ausgangspunkt für die Gründung der Volksspielgruppe Katsdorf. Auf Initiative des damaligen Bürgermeisters und
Gründungsobmanns Josef Dollentz wurde am 6. Juni 1946 im Gasthaus Wegschaider die Volksspielgruppe Katsdorf ins Leben
gerufen. Mit „s’Nullerl“ stand noch im selben Jahr das erste Stück auf dem Programm – der Beginn einer Theatertradition, die
mittlerweile seit acht Jahrzehnten mit viel Leidenschaft weitergetragen wird.
Seitdem standen Generationen von Laienschauspieler:innen auf der Bühne - seit einigen Jahrzehnten im Kino Katsdorf - und
unzählige freiwillige Helfer:innen sorgten hinter den Kulissen dafür, dass sich der Vorhang immer wieder öffnen konnte. Denn zu
80 Jahren Volksspielgruppe gehören nicht nur Schauspiel und Applaus, sondern genauso Regie, Soufflage, Maske, Bühnenbau,
Licht- und Tontechnik, Ausschank, Kassa, Kartenverkauf, Pressearbeit und viele weitere Aufgaben rund um die Produktionen und
das Vereinsleben.
80 Jahre nach ihrer Gründung ist diese gemeinsame Begeisterung für das Theater ungebrochen – und mit Künstlicher
Intelligenz, Liebe und jeder Menge menschlichem Chaos bringt die Volksspielgruppe im Jubiläumsjahr ein Thema auf die
Bühne, das aktueller kaum sein könnte.